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VSM - Value Stream Mapping in Versorgungseinrichtungen – eine evidenzbasierte Maßnahme der Organisationsentwicklung?

 

Projektkennung VfD_VSM_15_003705
Laufzeit von 03/2015, fortlaufend
Webseitehttp://www.imvr.uni-koeln.de/index.php?page=VSM
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Hat Value Stream Mapping einen Effekt auf die Qualität in Versorgungseinrichtungen?
Stellt das Value Stream Mapping eine evidenzbasierte Methode der Organisationsentwicklung innerhalb von Versorgungseinrichtungen dar?
Hintergrund / Ziele Da sich Qualitätsdefizite z. B. Schnittstellenproblematik, Hygienemängel oder Doppeldiagnostik innerhalb der Dienstleistungsgesellschaften meist auf Probleme im System und nicht auf die Personenebene beziehen, wird folglich für eine Qualitätsverbesserung in der Versorgung eine Veränderung und Umgestaltung des Versorgungssystems benötigt. Entsprechend muss im Hinblick auf die Organisation, das Management, die Qualitätsüberprüfung sowie die Finanzierung eine strukturelle Umgestaltung stattfinden. Qualitätsverbesserung meint somit nicht weitere (finanzielle, personelle o. ä.) Investitionen, sondern setzt auf eine Reorganisation des Systems. Die Methodik des Lean Management – zunächst in der Automobilindustrie angewandt – zielt auf die Erfüllung der Bedürfnisse des Kunden durch eine effiziente, verschlankte Gestaltung der Arbeitsprozesse. Seit einiger Zeit wird Lean Management auch zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung angewandt. Value Stream Mapping (VSM) ist eine Methode des Lean Management, mit ihr können komplexe Arbeitsabläufe visualisiert, quantifiziert und ggf. verbessert werden. Da sich die Leistungserbringung im Dienstleistungssektor von der im industriellen Sektor unterscheidet ist für die Überwindung der Herausforderungen und für eine umfangreiche Implementierung in Versorgungseinrichtungen ein verbessertes Verständnis des Value Stream Mappings notwendig.
Methodik Zur Beantwortung der Fragestellung wird eine Systematische Übersichtsarbeit durchgeführt. Die Vorgehensweise des Reviews orientiert sich an der Stellungnahme zur bevorzugten Berichterstattung für Systematische Reviews (Preferred Reporting Items for Systematic Re-views (PRISMA) und dem Cochrane Handbook for Systematic Reviews of Interventions. Die Suchstrategie wird sich an der Forschungsfrage orientieren, sensitiv entwickelt werden und auf verschiedene Datenbanken angepasst werden mit dem Ziel alle relevanten deutschen und englischen Studien zu identifizieren. Der Screening Prozess wird durch zwei Reviewer, unabhängig voneinander, durchgeführt werden und Kontroversen werden durch Diskussion gelöst. Es sollen zunächst alle Studien inkludiert werden, die Value Stream Mapping oder ein vergleichbares Konzept evaluieren. Exklusionskriterien werden vorab definiert, z.B. Editorials, VSM Anwendung in anderen Fachbereichen, Lehre oder Zeitungsbeiträge. Eine Qualitätsbewertung wird durchgeführt, beeinflusst allerdings nicht die Inklusion der Studien.

Die Ergebnisse werden deskriptiv dargestellt. Um eine Datensynthese zu ermöglichen werden die Ergebnisse nach Donabedians Kategorien der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität geordnet. Die Interpretation bezüglich Effektivität und Praktikabilität wird auf diesen Kategorien basiert sein.
Datenbasis In dem Projekt werden keine Daten verwendet.
Studiendesign Literaturarbeit
   Systematische Literaturrecherche
Untersuchte Geschlechter nicht untersucht
Untersuchte Altersgruppen nicht untersucht
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 02.12.2015