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QEH-CVR - Entwicklung einer qualitätsgeprüften Entscheidungshilfe zur Senkung des cardio-vaskulären Risikos

 

Projektkennung VfD_QEH-CVR_12_001727
Laufzeit von 01/2012 bis 12/2012
Status des Projekts abgeschlossen

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Ziel ist die Erstellung einer evidenzbasierten Entscheidungshilfe für Patienten zur Senkung des kardiovaskulären Risikos.
Hintergrund / Ziele Kardiovaskuläre Erkrankungen stellen die häufigste Todesursache in Industriegesellschaften dar. Das kardiovaskuläre Risiko (CVR) wird neben genetischer Disposition durch Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes und Hypercholesterinämie erhöht. Der Einsatz evidenzbasierter Entscheidungshilfen soll zu einer stärkeren Partizipation (PEF) und größeren Kompetenzen der Patienten (Empowerment) führen und dadurch zur Erstellung realistischer Behandlungspläne und deren nachhaltiger Umsetzung beitragen.
Methodik Die erste Version der Entscheidungshilfe basiert auf Literaturrecherchen und wird in einem iterativen Verbesserungsprozess weiterentwickelt. Zur Anwendung kommen dabei quantitative und qualitative Methoden: Experteninterviews, Experten- und Patienten-Fokusgruppen, Fragebogenerhebungen und Expertenratings. Die qualitativen Daten werden inhaltsanalytisch nach Mayring und die quantitativen Daten deskriptiv-statistisch ausgewertet.
Datenbasis Primärdaten
   Befragung postalisch  (Stichprobengröße: 18)
   Befragung telefonisch  (Stichprobengröße: 7)
   Interview (Face to face)  (Stichprobengröße: 9)
   Gruppendiskussion/Fokusgruppe  (Stichprobengröße: 5)
   Schriftliche Kommentare des Instrumentes  (Stichprobengröße: 10)
Studiendesign Entwicklung einer Entscheidungshilfe
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 18 bis 80 Jahre
Ergebnisse Die iterative Entwicklung des Instrumentes ist abgeschlossen. In den Entwicklungsprozess wurden Patienten und Experten einbezogen. Die Laienverständlichkeit wurde in einem zusätzlichen Arbeitsschritt geprüft.
Das Instrument "Entscheidungs- und Handlungshilfe zur Senkung des Herz-Kreislauf-Risikos" enthält (1) evidenzbasierte Informationen zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, deren Risikofaktoren und Behandlungsmaßnahmen, (2) Entscheidungshilfen und (3) Handlungshilfen zur Umsetzung eines gesünderen Lebensstils. Die Entscheidungs- und Handlungshilfe (EHH) ist so konzipiert, dass sie im Anschluss an die Berechnung des absoluten individuellen kardiovaskulären Risikos (intitiale Risikokommunikation, z.B. durch „arriba“), eingesetzt wird. Die EHH kann durch ihren modularen Aufbau von Patienten mit verschiedenen Risikofaktoren genutzt werden. Die EHH ist in der Primär- und Sekundärprävention einsetzbar. Die EHH soll Patienten darin bestärken mit Ihrem Hausarzt gemeinsame Therapieziele zu vereinbaren, Maßnahmen für einen gesünderen Lebensstil konkret zu planen und durch ein längerfristiges Selbstmonitoring umzusetzen.
Ausblick: In einer Pilotstudie soll die Akzeptanz und die Umsetzbarkeit des Einsatzes der EHH getestet werden.

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 29.01.2015